"Mathemusische" Lesung

Wie gestaltet sich eine mathemusische Lesung?

Wenn Robert Metcalf aus seiner Produktion Zahlen,bitte „liest“, dann heißt das weit mehr als nur das Vorlesen der Liedtexte und Anekdoten über die Zahlen 1 bis 12. Denn anhand der zwölf Lieder erfahren wir, dass Zahlen weit über die Mathematik hinaus eine kulturelle, musikalische und auch praktische Bedeutung haben.

Sowohl alltägliche Erscheinungen (wie etwa eine achtbeinige Spinne oder ein sechsseitiger Würfel), als auch unerwartete Dinge (wie ein Instrument mit zwei Tönen) werden vorgestellt. Dazu kommen ungewöhnliche Rhythmen und Klatschbeispiele, bei denen das Publikum aktiv ins Geschehen miteinbezogen wird.

Bei seinem anderen "mathemusischen" Projekt "Mathilde, die Mathe-Ratte" verhält sich das nicht anders: Es werden viele Lieder über Wiegen und Messen, Dreiecken und Quadrate gespielt und gesungen. Das sind allesamt Lieder mit Spiel- und Bewegungselementen, bei denen die Zuschauer zum Mitmachen und –singen animiert werden. Mit langem Sitzen ist nicht zu rechnen!